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Die Marsch

Um sich vor der Flut zu schützen haben die Bewohner des Vorlandes ihre Siedlungen mit Deichen geschützt und damit zur Marsch gemacht. Der Boden der Marsch ist ein fetter ertragreicher Lehmboden.

  • Neufeld ©Jutta Borwieck
  • Luftbild Kronprinzenkoog
  • Schafe am Deich
  • Schafe am Deich
  • Dithmarschen Landschaft 2
  • Schafe liegend

Wo man morgens schon sehen kann, wer abends zu Besuch kommt!

Das Marschland ist das neugewonnene eingedeichte Land. Es ist nach der letzten Eiszeit allmählich entstanden. Durch Sturm und Springtiden haben sich ständig  Sedimente an Pionierpflanzen (siehe Landgewinnung) abgelagert und die Salzwiesen sind allmählich verlandet. Um das Marschland überhaupt bewohnbar zu machen, hat man es durch ein Entwässerungssystem, bestehend aus Gräben, trocken gelegt.

Der Marschboden ist ein sehr lehmiger, nährstoffreicher Boden. Besonders gut wächst hier Kohl. Hier in der Südermarsch haben wir das größte Kohlanbaugebiet der Welt. Die Erntezeit, im September, wird jedes Jahr mit den „Dithmarscher Kohltagen“ eröffnet. Mehr dazu unter der Rubrik „Marne“.

 

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    region|dithmarschen
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