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Kleve

Ein Gebiet von erdgeschichtlich herausragender Bedeutung.

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Donner Klev

Das südöstlich von St. Michaelisdonn gelegene "Kleve" (Kliff) ist ein Gebiet von erdgeschichtlich herausragender Bedeutung. Es ist Zeuge der nacheiszeitlichen Entwicklung Dithmarschens und markiert die ehemalige Küstenlinie der Nordsee, als das heute "tote Kliff" den Kräften des Meeres ausgesetzt war. Bis zu 30 Meter ragt der eindrucksvolle Höhenzug aus der weiten Marschebene empor. Der Klevhang ertreckt sich entlang der Nahtstelle zwischen Geest und Marsch. Vorgelagert ist ein System von vermoorten Rinnen und ehemaligen Nehrungen, auf die z.T. Dünen aufgelagert sind. Kulturgeschichtlich sind aus dem Hang sprudelnde Quellen hervorzuheben, die sogar Eingang in die Sagenwelt gefunden haben ("Goldsoot"). Für die Marschbewohner war früher Trinkwasser selten und nur mit Gold aufzuwiegen. Der Abschnitt "Hooper oder Donner Kleve" wurde bereits 1914 in Teilen von einem Naturschutzverein gekauft, 1938 der Schutzverordnung nach dem Reichsnaturschutzgesetz unterstellt und 1962 in der heutigen Flächengröße von ca. 12 ha als Naturschutzgebiet "Kleve" ausgewiesen.

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Natur
    region|dithmarschen
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